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Ferdinand Raimund
Raimundgesellschaft

  

Informationen 4/2011 Oktober

Hommage an Conny Hannes Meyer

Aus Anlass des 80. Geburtstags des Lyrikers, Dramatikers, Schriftstellers, Theatergründers, Theaterleiters und Regisseurs Conny Hannes Meyer, dem in Anerkennung seiner vielfältigen Beiträge zum Wiener Theater im Geiste Johann Nestroys und des Altwiener Volkstheaters im Rahmen der letzten Generalversammlung am 10. Dezember 2010 die Johann-Nestroy-Ehrenmedaille verliehen wurde, lädt die Internationale Nestroy-Gesellschaft in Kooperation mit der Raimundgesellschaft sehr herzlich zur Hommage an Conny Hannes Meyer, am Freitag, dem 21. Oktober 2011 um 16 Uhr in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt ein. Peter Turrini und zahlreiche andere Wegbegleiter von Conny Hannes Meyer werden ihm durch Lesungen aus seinen Werken ihre Referenz erweisen.

Ferdinand-Raimund-Ring 2011 an André Heller

Auf Vorschlag der Raimundgesellschaft hat die Raimund-Gemeinde-Gutenstein beschlossen, den Ferdinand-Raimund-Ring 2011 an André Heller, am Samstag, dem 5. November 2011, um 17 Uhr, im Refektorium des Servitenklosters auf dem Mariahilfberg in Gutenstein feierlich zu überreichen. André Heller erhält diese Auszeichnung für seine phantasievollen barocken Inszenierungen im Sinne und auf den Spuren Ferdinand Raimunds. Die Laudation wird Hermann Beil halten.

Liederabend: Nicht nur Biedermeier

Die Raimundgesellschaft und die Internationale Nestroy-Gesellschaft laden in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Musiktheater zu einem Liederabend unter dem Motto Nicht nur Biedermeier. Ferdinand Raimund in Original- und Folgevertonungen, am Donnerstag, dem 10. November 2011, um 19 Uhr, in den Räumen der Gesellschaft für Musiktheater (1090 Wien, Türkenstraße 19), ein. Herr Thomas Schmidt (Tenor) und Frau Margit Fussi (Klavier) werden Lieder und Werke von Leo Blech, Anton Diabelli, Joseph Drechsler, Konradin Kreutzer, Marc Lothar, Felix Mottl, Adolf Müller, Wenzel Müller und Josef Reiter vortragen. Kartenpreise € 20,– (für Mitglieder des Internationalen Nestroy-Gesellschaft € 10,–), Reservierungen unter 317 06 99

Bericht über die von der Raimundgesellschaft initiierten Gedenkveranstaltungen zur Wiederkehr des 175. Todestags Ferdinand Raimunds am 5. September 2011

Mit der Verleihung des Ferdinand-Raimund-Rings 2011 an André Heller am 5. November 2011 finden die zahlreichen Gedenkveranstaltungen einen ltzten Höhepunkt und zugleich ihren Abschluss.

Zu Ehren Ferdinand Raimunds schrieb Helmut Korherr das Stück „Rappelkopf Raimund“, in dem Ulli Fessl, Stefan Paryla und Kurt Hexmann spielten und das im Laufe des Jahres an zahlreichen Orten in ganz Österreich aufgeführt wurde.

Am 4. September 2011 fand in Pottenstein ein großer Raimund-Gedenktag statt. Neben der Präsentation einer Reimund-Sondermarke und eines dazu passenden Sonderstempels, die in einem eigens eingerichteten Sonderpostamt zu erwerben waren, wurde im Sterbehaus Raimunds, dem ehemaligen Gasthaus Zum goldenen Hirschen, der von der Raiundgesellschaft herausgegebene und von unserem Mitglied Hans Buczowski verfasste Almanach „Ferdinand Raimund und Pottenstein“ präsentiert. Weiters gab es eine durchaus kontroverse Diskussionsrunde mit Trägern des Ferdinand-Raimund-Rings, an der Futterknecht, Janisch, Reuscher, Schenk und Wolsdorff teilnahmen.

Den Abschluss des Gedenktags bildete eine hervorragende Festrede von Barbara Frischmuth und die Aufführung des Quodlibets „O Schicksal eines Narren“, das von unserem Mitglied Gottfried Riedl zusammengestellt wurde, durch die exzellenten Schauspieler des Theaters in der Josefstadt: Eva Mayer, Erni Mangold, Elfriede Schüsseleder, Christian Futterknecht, Gottfried Riedl, Otto Schenk und Kurt Sobotka.

Am 5. September 2011 legten am Ehrengrab Ferdinand Raimunds auf dem Friedhof in Gutenstein Vertreter der Raimundgesellschaft und der Raimund-Gemeinde Gutenstein Ehrenkränze nieder. Ein Bläserquartett umrahmte mit Melodien aus Werken Raimunds die sehr gut besuchte Feierstunde, die mit einer Lesung von Stefan Paryla und mit Reden von Adi Reuscher und Hannes Seper abgerundet wurde.

Am 8. September wurde die Soirée mit der Festrede von Barbra Frischmuth und dem Quodlibet „O Schicksal eines Narren“ in den Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt wiederholt und vom sehr zahlreich erschienen Publikum begeistert akklamiert.

Das Raimundmuseum Gutenstein war in die Aktion „Die lange Nacht der Museen“ am 1. Oktober 2011 eingebunden und zeigte die Aufzeichnungen der Raimund-Stücke „Die gefesselte Phantasie“ und „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ in den Inszenierungen von Ernst Wolfram Marboe der Raimundspiele 2001 und 2006. Das Raimund-Museum wurde auch in den Medien gewürdigt.

link Ferdinand Raimund im Verlag Johann Lehner

Mitgliedsbeitrag 2011

Der Mitgliedsbeitrag 2011 beträgt € 25,–, für juristische Mitglieder € 40,–

link Beitrittserklärung

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